Herzlich willkommen beim FDF-Nord

Fachverband Deutscher Floristen Nord e.V.

Gute Stimmung an Muttertag im Fachhandel

Die bundesweite Blitz-Umfrage unter FDF-Mitgliedern hat bestätigt, dass der Muttertag in vielen Blumengeschäften zufriedenstellend bis gut verlaufen ist. Die Umsätze hinkten im Vergleich mit dem sehr guten Muttertag des vergangenen Jahres nur ganz leicht hinterher, waren vergleichbar oder toppten in einigen Geschäften sogar die guten Ergebnisse des Vorjahres. Das schöne Wetter stimmte die Kunden positiv und es stand bei vielen ganz offensichtlich ein Familien-Besuch auf dem Programm. Im Fokus der Nachfrage standen gemischte Frühlingssträuße und Bouquets mit Rosen, aber auch Pflanze und Gestecke wurden gut verkauft. Die Preisspanne lag überwiegend zwischen 30,00€ und 40,00€. Eine Floristin stellt deutliche Unterschiede im Einkaufsverhalten ihrer Kunden fest. Während jüngere Kunden, die sich überwiegend online versorgen, gerne fertige Geschenksträuße kaufen und ihren Präsenzkauf schnell abschließen, bringen ältere Kunden mehr Zeit für den Blumeneinkauf an Muttertag mit. Viele Sträuße wurden zudem vorbestellt und die betriebsinternen Online-Shops wurden gut genutzt. Etliche Kunden kauften ihre Sträuße zu Muttertag auch bereits am Samstag ein.

Am 8. Mai ist Muttertag

Die Produkt-Palette im Großhandel und bei Zulieferern bewerteten die Floristinnen und Floristen positiv, auch wenn viele einen Anstieg der Einkaufspreise bei verschiedenen Produkten anmerkten. Es wurde deshalb auf "Sicht gefahren" und viele Floristen haben sich vorsichtig bevorratet. "Wir fahren lieber nochmal zum Großmarkt, als das wir uns in den Einkaufsmengen verkalkulieren", war aus den Blumenfachgeschäften zu hören. Neben Schnittblumen sind derzeit insbesondere Hartware aus Asien, Deko-Artikel, Accessoires sowie Keramik und Körbe hochpreisig im Einkauf. Um so wichtiger ist die ausgewogene betriebswirtschaftliche Kalkulation, welche natürlich auch eine Weitergabe der gestiegenen Einkaufspreise an die Kunden umfassen muss. "Wir punkten mit Fachkompetenz und Qualität!", setzen die Floristen dagegen. "Das wissen und akzeptieren unsere Kunden, zumal sie Preissteigerungen in nahezu allen Lebens-Bereichen kennen!". Wichtige Angebote sind Blumen und Pflanzen aus der Region, sowie ausgezeichnete Produkte mit dem "ich bin von hier!"-Label und Fairtrade-Ware bei Importblumen aus Drittländern. Gute Erfahrungen haben Floristinnen und Floristen zudem mit dem Angebot und der Präsentation von hochpreisigen Fertigsträußen und repräsentativen Geschenksträußen zu Muttertag gemacht.

Trotz der guten Ergebnisse an diesem Muttertag zeigten sich viele Floristik-Unternehmer*innen auf die Frage: Was macht Ihnen derzeit am meisten Sorge? mit Blick auf die aktuelle Weltenlage besorgt. Durch die gestiegenen Rohstoffpreise und hohe Energiekosten fürchtet die Branche eine weitere Dynamik in der Preisspirale, die sich langfristig auf die Nachfrage von Schnittblumen und Pflanzen auswirken kann. Parallel dazu sorgen sich Floristen um den Nachwuchs in der Branche und es werden dringend Fachkräfte gesucht.

Wir trauern um Michael Graaf (Hamburg)

Hamburg im Mai 2022

Wir haben am Sonntag die Mitteilung bekommen „Michael Graaf ist nicht mehr unter uns“. Diese Nachricht hat uns fassungslos und sprachlos und unendlich traurig gemacht.

Michael Graaf hatte uns mit seiner sehr herzlichen umarmenden Art immer für sich eingenommen. Die Gespräche mit ihm waren geprägt von großer Wertschätzung und dieser großen Herzlichkeit und Wärme.

Er hat kein Ehrenamt im Fachverband Deutscher Floristen bekleidet, stand aber dem Verband immer sehr nahe und hat die Aktivitäten immer unterstützt. Besonders am Herzen lag ihm die Ausbildung von Floristinnen und Floristen. Diese hat er mit großem Engagement unterstützt und gefördert. Die Prüfungsleistungen seiner Auszubildenden waren stets herausragend.

Blumen Graaf ist eine Institution in Hamburg und weit darüber hinaus. Die üppig-blumige Dekoration von kleinen und großen Festen und Feiern ist einer der Schwerpunkte der Geschäftstätigkeit.

Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind bei seiner Familie und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bei Blumen Graaf in Hamburg-Nienstedten.

Wir werden sein Andenken in Ehren halten!

Fachverband Deutscher Floristen Nord e. V

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Vorstand und Geschäftsführung

Am 8. Mai ist Muttertag

Blumen machen glücklich und sagen Dankeschön!

Am 8. Mai ist Muttertag

Blumen machen glücklich und sind zum Muttertag das perfekte Geschenk! Unbeschwert, natürlich und voller Emotion. In diesem Jahr liegen leichte, transparente und natürliche Sträuße ganz besonders im Trend. Sie wirken wie frisch von der Wiese gepflückt und sind besonders emotional und liebevoll. Das reiche Sortiment der Frühlingsblumen bietet dafür eine große Auswahl. Tulpen, Rosen, Anemonen, Hyazinthen, Nelken, Chrysanthemen, Pfingstrosen, Hortensien und Flieder blühen um die Wette und empfehlen sich als echte Glücksbringer. Gräser, duftige Kräuter und blühende Zweige geben den blumigen Arrangements noch mehr Natürlichkeit. Rundgebundene dichte Sträuße begeistern mit prachtvoller Blütenfülle! Mit hellem leichten Farbenspiel in Creme, Rose, zartem Grün und Pink und feinen "wolkigen" Umrissen sind diese Sträuße echte Trendsetter. Besonders beliebt sind gesteckte Herzen zum Beispiel aus Rosen und Margeriten zum Muttertag. Ist doch das Herz ein typisches Symbol für Liebe und Dankbarkeit. Blütenkränze in den verschiedenen Größen und Blumen-Dekors sind ebenfalls wunderschöne Geschenke zum Muttertag. Liebevoll auf dem Frühstückstisch oder der Kaffee-Tafel dekoriert machen sie das gemeinsame Mahl in der Familie zu einem Fest für alle Sinne. Die Auswahl an blumigen Geschenken in den Blumenfachgeschäften ist groß. Gerade in diesen Tagen freuen sich Floristinnen und Floristen darauf, die Menschen mit ihren kunstvollen Kreationen zu verzaubern. Schließlich sind Blumen zum Muttertag immer das richtige Geschenk! Natürlich, persönlich, individuell und voller Gefühl treffen sie direkt in die Herzen und überbringen ein ganz großes blumiges Dankeschön!

Blumen sind beliebtes Geschenk!

Die meisten Menschen finden den Muttertag gut und nutzen ihn gern, um sich mit einem persönlichen Geschenk bei ihren Müttern zu bedanken. Das mit Abstand beliebteste Geschenk zum Muttertag sind Blumen! Und kreative Floral-Gestalter in den Blumenfachgeschäften halten eine Vielfalt von individuellen Blüten-Kreationen und blumigen Geschenkideen für den Muttertag bereit. Insgesamt liegt das Ausgaben-Volumen für Schnittblumen in der Muttertags-Woche nach Schätzungen der Agrarmarkt Information-Gesellschaft (AMI) zwischen 160 und 170 Millionen Euro in allen Absatzkanälen für Schnittblumen und Pflanzen. In den Blumengeschäften sind die Umsätze in dieser Zeit um rund 90% höher als in einer durchschnittlichen Woche. Rund 60% des gesamten Umsatzes für Schnittblumen entfallen auf gemischte Sträuße und werden vorwiegend in Blumengeschäften getätigt. Der Anteil von Monosträußen, die auch in anderen Einkaufsstellen als im Fachhandel gekauft werden, nimmt zu. Der Preis für einen Mischstrauß liegt in der Woche vor dem Muttertag bei durchschnittlich 16,00 EUR pro Strauß im Blumengeschäft. Hier können sich Verbraucher auf Qualität, Service und eine kreative blumige Gestaltung verlassen, die jeden Strauß zu einem blumigen Unikat machen. Zunehmend spielen neben Frühlingssträußen und Gestecken auch langlebige Topfpflanzen aus dem Fachhandel eine wichtige Rolle - hier insbesondere hochwertige Phalaenopsis in aktuellen Trendfarben.

(Quellen: Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH (AMI)

FORT- UND WEITERBILDUNGEN 2022

So. 15. Mai - Hochzeitsfloristik

So. 19. Juni - Basis-Seminar für QuereinsteigerInnen

Di. 16. August - Verkaufs-Seminar nach dem Motto: Wissen Wie - mit Spaß und Freude verkaufen!

Achtung! GEÄNDERTER TERMIN! Mi. 31. August - Basis-Seminar für QuereinsteigerInnen

So. 25. Sept. - Mit Persönlichkeit Teams führen

Do. 29. Sept. - Adventfloristik 2022

Sonniges Wetter zum Frauentag bescherte positive Kunden

Welt-Frauentag Wetter

Der Internationale Frauentag spielt in den ostdeutschen Bundesländern traditionell eine wichtige Rolle. Er gilt dort viel mehr als im Westen als Aufhänger, um Frauen für ihr Engagement in Familie, Gesellschaft und Beruf zu danken und für die Rechte der Frauen einzutreten. In Berlin ist der Internationale Frauentag seit 2019 sogar ein Feiertag. Diese Anerkennung wird vielfach mit einem blumigen Gruß verbunden. Eine Tradition, die sich regional auch verstärkt in westlichen Bundesländern durchsetzt; insbesondere dort, wo viele osteuropäische Mitbürger*innen leben. Mit regionalen Schwerpunkten kann der Frauentag dann eine vergleichbare Rolle wie der Valentinstag spielen. Beim diesjährigen Internationalen Frauentag öffnete zudem das sonnige Wetter die Herzen und förderte den Wunsch nach einem blumigen Gruß zum Frauentag. Zudem stärken der Krieg in der Ukraine und die Unsicherheit über die allgemeine Weltenlage das Bedürfnis nach positiven Emotionen. "Die Menschen wünschen sich Mutmacher-Sträuße!", brachte es eine Floristik-Unternehmerin aus Sachsen in der telefonischen Blitz-Umfrage unter FDF-Mitgliedern auf den Punkt.

Blumen als Symbole für Hoffnung und Mut wurden auch in vielen Unternehmen an die weiblichen Mitarbeiterinnen insbesondere in den ostdeutschen Bundesländern verschenkt. Oder es wurden farbenfrohe Frühlingssträuße an Geschäfts-partnerinnen versandt. Auch der FDF e.V.-Bundesverband nutzte den Frauentag, um sich mit duftigen Frühlingssträußen für die Zusammenarbeit zu bedanken. Aus Sachsen-Anhalt wurde bestätigt, dass viele Kunden bereit waren, für besondere Angebote, wie französische Tulpen, XXL-Ranunkeln aus Italien oder Fairtrade Rosen aus Ecuador Geld auszugeben.

Im Ergebnis bestätigten die meisten FDF-Floristen bundesweit den Frauentag als positive Momentaufnahme für die Branche - auch wenn er in vielen Geschäften einfach ein guter Umsatz-Tag war und Kunden nur vereinzelt nach Sträußen zum Frauentag fragten. Parallel dazu gaben sie jedoch ihrer Sorge darüber Ausdruck, wie sich das Konsum-Verhalten der Kunden in der nächsten Zeit generell entwickeln würde - mit Blick auf den starken Anstieg der Lebenshaltungskosten, Energiekosten und Benzinpreise. "Wir müssen die Wahrnehmung von Floralem als Kulturgut oder "Soulfood" stärken", hieß es aus Niedersachsen. Nach Einkaufspreisen für Schnittblumen befragt, bestätigten die Floristen mehrheitlich, dass es immer schwieriger würde, die Vielfalt der Sortimente zu tagesaktuellen Preisen einzukaufen. Stattdessen weichen Floristinnen und Floristen, wenn einzelne Blüten zu hochpreisig sind, verstärkt auf blumige Alternativen aus. Lisianthus und Eustoma wurden in diesem Zusammenhang als Beispiele für Blüten mit sehr hohen Einkaufs-Preisen genannt. Alternativ werden Pre-Order-Angebote im Großhandel verstärkt wahrgenommen. Generell werden damit Planung, Organisation und ein striktes Kostenmanagement immer entscheidender im Blumenfachhandel. Bezeichnend für den diesjährigen Frauentag war, dass der Tag wesentlich weniger in den Medien und der Werbung aufgegriffen worden ist, weil momentan die Menschen ganz andere Themen bewegen. Abschließend lässt sich festhalten, dass der Frauentag in Tradition und Wahrnehmung sehr stark regional geprägt ist. In den ostdeutschen Bundesländern ist er eine etablierte Größe und wird auch ohne begleitende Medienkampagnen für ein blumiges Dankeschön genutzt. In den alten Bundesländern lässt sich die Wahrnehmung dieses Tages durch Marketing und Werbemaßnahmen stärken, wobei in diesem Jahr die Prioritäten in der öffentlichen Wahrnehmung durch die aktuellen Ereignisse verschoben sind.

Am 8. März ist Welt-Frauentag!

Welt-Frauentag

Welt FrauentagFrauen sind Superheldinnen und Krisen-Managerinnen in Familie, Alltag und Beruf! Der Welt-Frauentag ist ein guter Aufhänger, um ihnen ein blumiges Dankeschön auszusprechen. Duftige Frühlingssträuße überbringen diese Botschaft auf besondere Art. In den Blumenfachgeschäften halten Floristinnen und Floristen eine Vielzahl von blumigen Kreationen bereit - so unterschiedlich, ideenreich und vielseitig, wie es die Empfängerinnen der Blumen am Frauentag sind.

Gerade jetzt sind Blumen mehr denn je ein Zeichen der Zuversicht. Sie spiegeln positive Emotionen, machen Hoffnung und Mut, stehen für Empathie und Aufmerksamkeit sowie sie Wertschätzung und Respekt vermitteln. Und weil die Floristik als Branche nahezu fest in Frauenhand ist, können wir sicher sein, dass die vielen Frauen in den rund 8.000 Blumenfachgeschäften bundesweit diese positiven Aspekte und gefühlte Solidarität in ihre Blumensträuße hinein binden.

Auf Qualität und Sortenvielfalt sowie Fachkompetenz in der Gestaltung und blumige Dienstleistung in den Blumengeschäften können sich Konsumentinnen und Konsumenten verlassen. Ebenso darauf, dass in der Branche seit vielen Jahren Programme wie zum Beispiel "Fairtrade" etabliert sind. Sie wenden insbesondere auf den Blumenfarmen in Übersee Produktions-Standards im Bereich Arbeit, Umwelt und Soziales an und kontrollieren deren Einhaltung. Parallel dazu halten Floristen heimische Schnittblumen und Pflanzen in großer Auswahl bereit. Diese Produkte werden vielfach in Deutschland und den Niederlanden produziert. Anbau und Produktion sind hier entsprechend reglementiert und erfolgen auf Basis der gesetzlichen Vorgaben für die Schnittblumen- und Pflanzenproduktion.

Ursprünglich wurde der Frauentag von sozialistischen Organisationen initiiert, die vor dem Ersten Weltkrieg um die Gleichberechtigung, das Wahlrecht für Frauen sowie für die Emanzipation von Arbeiterinnen gekämpft haben. Heute wird er als Anlass verstanden, Frauen für ihre Leistungen in der Familie, im Beruf und in der Gesellschaft zu danken. Und dieses große Dankeschön lässt sich sehr gut mit einem duftigen Frühlingsstrauß überbringen.

Deutschen Blumenfee Johanna Griem überreicht Blumengrüße der Floristinnen und Floristen

Wir haben den Valentinstages zum Anlass genommen, um politisch Verantwortlichen in unserem Verbandsgebiet von der Deutschen Blumenfee Johanna Griem einen Blumengruß der Floristinnen und Floristen zu überreichen.

Deutsche Blumenfee gemeinsam mit Ministerpräsident Daniel Günther

Ministerpräsident Günther „FDF Nord“

Am Valentinstag war die Deutsche Blumenfee gemeinsam mit unserem Präsidenten Kai Jentsch und dem Leiter der Bezirksstelle Kiel-Neumünster Sven Kolberger bei Ministerpräsident Daniel Günther in Kiel und hat ihm einen dekorativen Blumenstrauß überreicht. Er hat ihr ein Lübecker Marzipan-Herz geschenkt. Er hat sich viel mehr Zeit für uns genommen als wir angefragt haben. SAT 1 und RTL Nord haben in ihren Regionalmagazinen darüber berichtet.

Deutsche Blumenfee gemeinsam mit dem Chef der Staatskanzlei Patrick Dahlemann

Herr Dahlemann „Staatskanzlei MV“

Gestern Nachmittag hatten wir die Gelegenheit, dass die Deutsche Blumenfee einen Blumengruß an den Chef der Staatskanzlei Patrick Dahlemann in Schwein überreichen konnte. Leider konnte Ministerpräsidentin Schwesig den Blumengruß nicht entgegennehmen, da Sie sich zur Zeit im Krankenhaus befindet. Herr Dahlemann hat versichert, Frau Schwesig die besten Genesungswünsche des FDF zu übermitteln. Herr Dahlemann hat Frau Griem eine besondere Blumenvase aus Glashagen mit dem Logo „MV-tut gut“-Logo über-reicht.

Unser Präsident Kai Jentsch und unsere Vizepräsidentin und Leiterin der Landesgruppe Mecklenburg-Vorpommern Bärbel Hottendorff haben Johanna Griem begleitet. Herr Dahlemann postete dazu auf der Instagramseite der Staatskanzlei MV:

„Schöner wird es heute nicht:💐 Diesen wunderbaren #Frühlingsstrauß überreichte die @deutsche_blumenfee Johanna Griem unserem Chef der #Staatskanzlei @patrickdahlemann heute stellvertretend für die #Ministerpräsidentin. Dahlemann: „#Blumen spielen in unserem Leben eine wichtige Rolle. Sie zaubern uns ein Lächeln ins Gesicht oder trösten uns. Wir haben Blumenläden über die gesamte Pandemie-Zeit bewusst offen gelassen. Das war für die Menschen wichtig.“

Wir hatten mit Herrn Dahlemann die Gelegenheit ins Gespräch zu kommen. Herr Dahlemann weiß unser Handwerk sehr zu schätzen.

Valentinstag 2022 - Großes Interesse bei Verbrauchern und in den Medien

Positives Feedback aus der Branche zum diesjährigen Valentinstag

Das Interesse bei Verbrauchern und in den Medien am diesjährigen Valentinstag war groß. Bundesweit berichteten die großen Tageszeitungen, Radiosender und das TV über den ersten Blumenschenktag im Jahr. Dahinter stand erneut eine engagierte Verbandsarbeit. In Presse-Informationen hatten der FDF Bundesverband und seine Landesverbände im Vorfeld gezielt auf die positive Wirkung von Blumen zum Valentinstag aufmerksam gemacht. Der Verband warb für duftige Frühlingssträuße alternativ zu den auf Grund der weltweiten Nachfrage im Preis gestiegenen Rosen und stellte die Branche als kreative, innovative Blumen-Dienstleister vor. Kundenorientiert und voll im Trend halte der Floristik-Fachhandel ideenreiche Blüten-Kreationen für jeden Geschmack und jedes Portemonnaie bereit.

Interview über die Branche und Blumengrüße für Ministerpräsident

Die engagierte Presse-Arbeit zeigte Wirkung! Während zu Beginn der Valentinswoche noch die erhöhten Energiepreise und ihre Auswirkungen auf die Schnittblumenpreise in den Blumengeschäften sehr stark im Fokus standen - ausgelöst durch Meldungen aus Holland von rasant gestiegenen Produktionskosten, gedrosselten Pflanzen-Produktionen bis hin zu Verknappungen von Schnittblumen - so verlagerte sich dieses Interesse im weiteren Verlauf der öffentlichen Berichterstattung auf den hohen emotionalen Wert von Floralem in Zeiten der Krise - insbesondere auf Blumen als Liebesbotschafter zum Valentinstag. Positive Höhepunkte waren u.a. ein längeres Interview in Tagesschau 24 über die Floristik-Branche, ebenso wie Beiträge in RTL Nord und SAT1 Regional vom Besuch der FDF-Vertreter in der Staatskanzlei und Übergabe eines Frühlingsstraußes an den Schleswig-Holsteinischen Ministerpräsident Daniel Günther durch die Deutsche Blumenfee Johanna Griem.

Positives Resümee in Blumenfachgeschäften

Mit Blick auf die Geschäfte an diesem ersten Blumen-Schenktag des Jahres 2022 zieht der Fachverband Deutscher Floristen ein positives Resümee. In einer Blitzumfrage gaben nahezu alle befragten Mitglieder im FDF an, dass Sie mit dem Valentins-Geschäft durchaus zufrieden gewesen sind - trotz deutlich erhöhter Blumenpreise im Einkauf und zum Teil unbefriedigenden Qualitäten und einer mangelnde Vielfalt bei den Tulpen-Sorten. Floristinnen und Floristen, die im Vorfeld ihre Sortimente geordert hatten, waren hier im Vorteil, weil sie dadurch ihre Produkte zu festen Preisen sichern konnten. Frühlingssträuße und Rosen-Arrangements waren in diesem Jahr wieder die Renner an Valentin - Gestecke und Pflanzen wurden deutlich weniger gekauft. Überwiegend wurden Sträuße in den Preis-Segmenten zwischen 20€ bis 40€ nachgefragt. Viele Blumengeschäfte hielten ein großes Sortiment an Fertig-Sträußen bereit, was sich als vorausschauend erwies und gut angenommen worden ist. Insgesamt wurden die Kunden überwiegend als geduldig, freundlich und wohlwollend wahrgenommen - einige Floristen bestätigten explizit eine gute Preis-Akzeptanz für ihr Angebot. Ebenfalls positiv: viele junge Kunden fanden an Valentin den Weg in die Blumenfachgeschäfte. Befragt nach eigenen Werbeaktivitäten zum Valentinstag verneinte rund die Hälfte der Floristen diese Initiativen. Das bestätigt, dass der Valentinstag in den Köpfen etabliert ist und von der generellen Medien-Aufmerksamkeit und dem Produkt-Marketing auch anderer Branchen profitiert.

Valentinstag ist kein Wendepunkt

Trotz positiver Einschätzung kann der Valentinstag 2022 nicht als Wendepunkt oder Barometer für die Branche bezeichnet werden. Zum einen bestätigen viele Floristen, dass sie auf Grund sensibler Preis-Schwellen bei Verbrauchern und weil sie Stammkunden nicht verlieren möchten, die deutlich gestiegenen Einkaufs-Preise insbesondere bei Rosen, Ranunkeln, Chrysanthemen und Gerbera nicht an ihre Kunden weiter geben. Eine Entscheidung, die allenfalls kurzfristig und keinesfalls dauerhaft funktionieren kann. Diese Entwicklung betrifft nicht nur die Frischware, sondern auch Keramik und florale Accessoires. Hinzu kommt, dass die Branche mit Sorge in die Zukunft blickt. Dafür sprechen die Antworten der FDF-Mitglieder auf die letzte Frage in der FDF-Blitz-Erhebung. Befragt danach, was die Floristen derzeit am meisten verunsichert, werden diese Brennpunkt-Themen genannt: Fachkräftemangel, steigende Bürokratie-Vorschriften, steigender Kostendruck und explodierende Preise im Einkauf, Preisschwellen für florale Kreationen bei Verbrauchern, sinkende Einkaufsmöglichkeiten für hochwertige Sortimente und Frische-Produkte, der ungleiche Wettbewerb mit dem Lebensmittel-Handel und Discountern sowie die steigende Inflation und daraus resultierend eine generelle Kaufzurückhaltung. Mit anderen Worten: der diesjährige Valentinstag kann als Mutmacher und positiver Motivator für die Floristik-Branche gewertet werden. Er bildet aber keinesfalls die Situation und Stimmung der Floristen ab, die sich großen Herausforderungen in der Zukunft gegenüber sehen. Nahezu 100% der FDF-Mitglieder gaben an, dass sie ihre Preispolitik und betriebswirtschaftlichen Kalkulationen auf Grund der allgemeinen Situation voraussichtlich für die Zukunft neu ausrichten müssen.

Valentinstag 2022 - Blumen treffen mitten ins Herz

Valentinstag 2022

Wie Amors Pfeile treffen auch Blumen direkt ins Herz. Ob eine einzelne langstielige Edel-Rose, ein prachtvolles Bouquet mit roten Rosen oder ein farbenfroher duftiger Frühlingsstrauß - zum Valentinstag am 14. Februar sind Blumen immer das richtige Geschenk. Sie symbolisieren Liebe, Freundschaft und Zuneigung und drücken aus, was manchen Menschen nicht immer ganz leicht über die Zunge geht.

Floristinnen und Floristen sind die Experten für Schönes und wissen, wie sich die Liebesbotschaften zu Valentin in blumige Kreationen übertragen lassen. Ob ein klassisches Bouquet, ein Trend-Arrangement passend zu Fashion und Interieur oder ein Sträußchen im Vintage-Style - für jeden Geschmack und in jeder Preisklasse finden sich passende Blüten-Kreationen im Blumenfachhandel. Und es müssen nicht immer rote Rosen sein! Auch in diesem Jahr sind vor allen Dingen wieder farbenfrohe oder pastellige Frühlingssträuße besonders gefragt. Tulpen in Kombination mit ihren saisonalen Begleitern wie Ranunkeln, Anemonen, Hyazinthen und Freesien bringen den Frühling ins Haus. Farblich spielt in dieser Saison die Farbe Pink in allen Variationen eine wichtige Rolle. Blumige Gestecke zum Beispiel in Herzform, charmante Pflanzkörbchen oder romantische Sträuße mit den Lieblingsblumen der Beschenkten sind ein sehr persönliches Geschenk. Und wenn es schnell gehen soll, hält der Blumenfachhandel eine Vielzahl von vorgefertigten blumigen Arrangements in den Trendfarben des Jahres 2022 bereit. Dazu gehören neben Rosa und Pink koralige Töne, pudrig wirkende Pastells und frisches Grün.

Um Wartezeiten zu vermeiden, empfiehlt der Fachverband Deutscher Floristen e.V./FDF eine Vorbestellung beim Lieblingsfloristen. Und natürlich erreichen die blumigen Liebesgrüße auch über Entfernungen ihre Empfänger*innen. Auf www.fleurop.de gibt es eine große Auswahl an Blumensträußen und –Gestecken für jeden Geschmack. Jedes Arrangement wird frisch von einem Fachfloristen in der Nähe des Empfängers gebunden und termingerecht zum Valentinstag ausgeliefert. Eine treffsichere blumige Botschaft mitten ins Herz.

FDF Online-Seminar mit Meisterflorist Thomas Gröhbühl

Exklusiv für die Mitglieder im Fachverband Deutscher Floristen

Thomas Gröhbühl aus Leopoldshafen in Baden-Württemberg hat 2010 die Deutsche Meisterschaft der Floristen/DMF in Bad Nauheim gewonnen. Beim Europa-Cup in Tschechien erreichte er den sechsten Platz. Nach den Titeln folgten für den Floral-Designer eine Vielzahl eigener Shows und Fachdemonstrationen auf Großmärkten und bei Veranstaltern. Auch beim FDF auf der IPM ESSEN war Thomas Gröhbühl im Rahmen der großen DMF-Show zu Gast.

Der Floral-Designer mit dem markanten Haarschnitt zaubert nicht nur mit Blumen, sondern tritt in seiner Freizeit auch gern als Zauberkünstler auf. Dieses magische Können lässt er gern auch in seine Floristik-Präsentationen einfließen. Sie wirken dadurch noch eindringlicher und nachhaltiger. Thomas Gröhbühl arbeitet bei Steinbach Floristik in Karlsruhe, einem engagierten Mitgliedsbetrieb des Fachverband Deutscher Floristen. Neben seiner Profession für die Floristik und für die Zauberei ist der Floral-Designer zudem sehr innovativ in den sozialen Netzwerken unterwegs. Gemeinsam mit einem Fotografen und einer Visagistin stellt er atemberaubende florale Inspirationen vor, die seine Follower begeistern. In diesem Online-Seminar verbindet der sympathische Blumen-Künstler sein gesamtes mediales Fachwissen, seine blumigen Künste und sein Performer-Talent als Zauberer zu einem professionellen Lehrstück, das die Fachleute begeistert. Passend zum Jahresbeginn zeigt Thomas Gröhbühl exklusiv für Mitglieder im FDF viele praxisnahe, wertvolle Tipps, Tricks und Gestaltungsinspirationen für die erfolgreiche Floristik-Praxis.

Die Zugangsdaten zu diesem Video bekommen FDF-Nord-Mitglieder hier:

Michael Bergmann

Telefon: (040) 45 62 78
Telefax: (040) 450 06 97
E-Mail: geschaeftsstelle@fdf-nord.de

IPM ESSEN verschoben in den Januar 2023

Die für den 25. bis 28. Januar 2022 geplante IPM ESSEN ist auf Grund der momentan weltweit schwierigen pandemischen Lage in den Januar 2023 (24.01.-27.01.2023) verschoben. Zusätzlich wird eine zweitägige IPM Summer Edition am 13. und 14. Juni 2022 mit einem Mix aus Leistungsschau und Netzwerktreffen stattfinden. Mit diesem Format will die Messe eine Plattform bieten, auf der sich die grüne Branche im kommenden Jahr treffen kann. Wie alle Beteiligten hat sich auch der Fachverband Deutscher Floristen e.V./FDF sehr auf das Wiedersehen im Januar gefreut und den floristischen Auftritt in der FDF-World vorbereitet. Gerade in den letzten Tagen hat sich die Situation der Corona-Pandemie im Hinblick auf Planung und Durchführung der internationalen Welt-Leitmesse für die grüne Branche jedoch deutlich verschlechtert. Die Messe Essen hat deshalb die IPM ESSEN verschoben und gibt allen angemeldeten Unternehmen und Ausstellern die Möglichkeit, ihre Anmeldung auf die 2023er Ausgabe zu übertragen.

Essen, 8. Dezember 2021
Presse-Information der Messe ESSEN

Weltleitmesse des Gartenbaus: Messe Essen verschiebt IPM ESSEN auf 2023

IPM Summer Edition als zusätzliches zweitägiges Branchen-Highlight im Juni 2022

Die für den 25. bis 28. Januar 2022 terminierte IPM ESSEN kann unter der momentan weltweit schwierigen pandemischen Lage nicht stattfinden. In enger Absprache mit den Partnerverbänden ermöglicht die Messe Essen Ausstellern, die sich bereits für eine Teilnahme entschieden haben, ihre Anmeldung auf die IPM ESSEN 2023 zu übertragen. Die nächste Weltleitmesse des Gartenbaus findet vom 24. bis 27. Januar 2023 statt. Zusätzlich bietet eine zweitägige IPM Summer Edition am 13. und 14. Juni 2022 einen Mix aus Leistungsschau und Netzwerktreffen.

„Während wir mit Hochdruck auf die IPM ESSEN 2022 hingearbeitet haben, hat sich die Situation der Corona-Pandemie in den letzten Tagen im Hinblick auf die Planung und Durchführung deutlich verschlechtert. Bei aller Vorfreude auf die wichtigste Plattform der grünen Branche ist die Verunsicherung auf Seiten der Aussteller und Besucher nunmehr groß. Wir geben allen bisher angemeldeten Unternehmen daher die Möglichkeit, ihre Anmeldung auf die 2023er Ausgabe zu übertragen“, erklärt Oliver P. Kuhrt, Geschäftsführer der Messe Essen, das Angebot.

IPM Summer Edition im Juni 2022 als Jahreshighlight für die grüne Branche

Um dem dringenden Wunsch nach einer Kommunikationsplattform im nächsten Jahr dennoch gerecht zu werden, gibt die IPM Summer Edition am 13. und 14. Juni 2022 der grünen Branche Gelegenheit für den Austausch. Herzstück des sommerlichen Treffpunkts mit Eventcharakter ist ein Showroom, der sowohl vor Ort als auch im World Wide Web innovative Produkte präsentiert. „Die IPM Summer Edition wird als zweitägige Leistungsschau mit Netzwerkcharakter durchgeführt. Wir möchten den Marktteilnehmern die Möglichkeit geben, sich zu treffen und Neuheiten vorzustellen. Im Sommer entspannt sich die pandemische Lage erfahrungsgemäß, sodass dieses Format aller Voraussicht nach umsetzbar ist. Die IPM Summer Edition ist nicht als Ersatz für die IPM ESSEN zu verstehen. Die Branche braucht ihren gewohnten Termin Anfang des Jahres“, gibt Sabina Großkreuz, Geschäftsbereichsleiterin Marketing bei der Messe Essen, einen ersten Ausblick.

Beiratsvorsitzende und Präsidentin des Landesverbandes Gartenbau Nordrhein-Westfalen Eva Kähler-Theuerkauf ergänzt: „Wir trotzen der Pandemie und sehen uns im Juni 2022 zum grünen Branchentreff mit dem Format einer Summer Edition! Ein weiteres Jahr ohne IPM ESSEN ist für uns nicht vorstellbar. Gerade das vergangene Jahr hat uns den Wissenstransfer, die persönlichen Gespräche, das Netzwerk und auch die emotionale Bindung schmerzlich vermissen lassen. Die Mitsommerveranstaltung ist das neue gartenbauliche ‚Must-have‘ für unsere Branche!“

Pinnwand

Land und Genuss